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Drogentests oder so.g Drogenscreenings haben die Aufgabe, einen etwaig zurück liegenden Drogenkonsum nachzuweisen. Die kann über Blut-, Urin-, Speichel-, Haar- oder Oberflächentests geschehen. Bei der Blutentnahme wird dem eventuellen Konsumenten eine Blutprobe angenommen, die analysiert wird, sodass noch im Stoffwechsel befindliche Restspuren oder direkt Drogen eines kürzlichen Konsums nachgewiesen werden können. Beim Urintest werden durch Teststreifen nicht direkt Drogen, sondern deren Abbauprodukte nachgewiesen. Somit kann, auch über längere Zeit, ggf. nachgewiesen werden, dass die Drogen im Blutkreislauf waren, aber noch im Abbau befindlich sind. Beim Speicheltest wird dem Konsumenten ein Teststreifen in die Mundhöhle gelegt, der mit Speichel getränkt wird. Auch hier sind Abbauprodukte dann festzustellen. Auch beim Oberflächentest (Schweißtest) werden noch im Körper befindliche Abbauprodukte von Betäubungsmitteln festgestellt. Dieser Test wird bei Verkehrskontrollen oftmals als Kurzzeittest angewandt, um kürzlich erfolgten Konsum, und eine eventuelle Drogenfahrt, nachzuweisen. Der langfristigste Test ist die Haaranalyse. Das Haar ist von Natur aus innen hohl, und wird vom Körper auch zum Ausscheiden von Substanzen genutzt. Im Inneren der Haare werden also, je nach Drogen, verschiedene Abbauprodukte abgebaut, die dann nachgewiesen werden können. Je länger das Haar, desto länger kann eventuell zurückliegender Konsum nachgewiesen werden. Beim Kopfhaar beträgt die Nachweisdauer ca 1 Monat pro cm Haarlänge. Längerfristige Tests sind bei anderer Körperbehaarung möglich.
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