Wer merkt, dass er mit, besser gesagt ohne Drogen ein Problem hat, sollte sich unbedingt Hilfe von aussen holen. Suchtberatungsstellen gibt es in jeder grösseren Stadt. Diese stehen im Telefonbuch und werden meist von Einrichtungen der Caritas betrieben (aber auch unter Kontakt nachsehen, vielleicht beteiligt sich die Beratungsstelle aus Ihrer Stadt bereits an diesem Projekt!). Aber auch Nachsehen unter psychosozialer Dienst, Drogenberatung, Suchtberatung lohnt sich immer. Es gibt, für akute Fälle oder Betroffene, die sich noch nicht in die Suchtberatungsstelle trauen, überörtliche Suchtnotrufe. Diese wären: München: 089-282822 Köln: 0221-315555 Düsseldorf: 0211-325555 Essen: 0201-403840
Auf jeden Fall sollte ein Beratungsgespräch in der lokalen Beratungsstelle stattfinden. Dort kennt man auch geeignete Einrichtungen, in denen therapeutische Massnahmen erfolgen können. Diese Hilfe ist fast zwingend nötig, da nur die wenigsten Betroffenen von alleine aus ihrer Abhängigkeit kommen (als Betroffener bitte nicht davon ausgehen, dass man die grosse Ausnahme ist!)
Oftmals gehen, bei illegalen Drogen, auch Konflikte mit der Polizei einher.
Also: Im Falle eines Falles auch hier ein Herz fassen und Vertrauen haben. Dort muss man aber auch, wie in der Beratungsstelle, die Wahrheit wissen, um optimal helfen zu können.
"Einfache" Suchtproblematiken aus dem Bereich der illegalen Drogen sollten aber mit der Beratungsstelle abgeklärt werden, dort kennt man auch (im Falle gravierender Probleme) die behördlichen Ansprechpartner.
Also: nicht aufschieben!
|