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PCP wurde in den 1950ern von einer US-Firma als Schmerzmittel entwickelt, was jedoch starke Halluzinationen auslöste, und in der Wirkung stark dem später entdeckten LSD ähnelte.
Das Medikament wurde 1965 von Markt genommen, und darf seitdem nur als Beruhigungsmittel für Schlachtvieh verwendet werden (Sernyl).
Ab 1967 wurde es in der Drogenszene beobachtet und als “Angel Dust” verkauft, verbreitete sich ab 1974 rasch, was auch an den günstigen Preisen, und der intensiveren und schnellen Wirkung im Vergleich zu anderen Drogen lag.
PCP wurde in Deutschland bisher selten beobachtet, meistens bei stationierten amerikanischen Soldaten.
PCP führt, stärker als Kokain, zu Allmachtsphantasien, weiteren Symptomen von LSD und wirkt etwa ein bis zwei Stunden.
Aufgrund verschiedener Beobachtungen ist von Rückständen im Gehirn auszugehen, die Dauerschädigungen, wie z.B. Blindheit, auslösen können.
Es beeinflusst das Trieb- und Gefühlsleben und verhindert, dass das Gehirn zwischen inneren (Erinnerungen, Phantasien) und realen (Sehen, Hören, ...) Eindrücken unterscheiden kann, was zu totalem Chaos im Gehirn führt.
Es wurden Suizide (Extremitäten abhacken und Verbluten, Ertränken) und sinnlose Handlungen, wie das Selbstverstümmeln ohne Todesfolge beobachtet, es wurde aber auch von paranoiden Ideen, gehörten Stimmen und Halluzinationen in Form von Monstern berichtet.
PCP löst nicht nur Halluzinationen wie LSD aus, sondern hat noch eine betäubende Wirkung.
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