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ist ein aus Wermutsauszügen hergestelltes, alkoholhaltiges Getränk.
Die starke riechende Pflanze wächst hauptsächlich in Asien, Nordafrika und Südeuropa.
Der wirksame Bestandteil in Absinth ist Thujon, dem ähnliche Wirkungen wie dem THC zugeschrieben werden.
Absinth gehört aufgrund seines Alkoholgehalts von 50-70% zu den Likören und wird oft als “grüne Fee” oder “grüne Hölle” bezeichnet. Der Stoff Absinthin, der zum Bittermachen verwendet wird, gibt dem Absinth seinen herben Geschmack.
Bereits in der Antike wurde Wermut als Magentherapeutikum verabreicht. Der Durchbruch gelang dem Absinth während eines im 19. Jahrhunderts in Algerien geführten Krieges. Dort wurde Absinth an Soldaten zur Desinfektion und Steigerung der Truppenmoral verabreicht. Hierauf gewann der Absinth stark an Beliebtheit und stieg zur Modedroge auf.
Künstler und Gelehrte, u.a. van Gogh, sollen dem Absinth regelmäßig zugesprochen haben.
Die Ansicht, Absinth verursache Epilepsie und steigere den Hang zum Selbstmord, führte 1923 zum Verbot des Absinth in fast allen europäischen Ländern.
Ab 1991 waren thujonhaltige Getränke wieder legal zu kaufen, allerdings ist der Thujongehalt auf 35 mg/l beschränkt.
Absinth kam in den vergangenen Jahren verstärkt in Discos, Clubs und Bars zum Einsatz, und entwickelte sich wieder zur Modedroge. In niederer Dosierung sorgt der Absinth für ein berauschendes, angenehmes und euphorisierendes Gefühl und regt die Verdauung an. In zu hohen Dosierungen sind Halluzinationen möglich.
Die Nebenwirkungen des Absinth hängen mit dessen hohen Alkoholgehalt zusammen, es kommt zur Fahruntüchtigkeit und den üblichen Alkoholwirkungen.
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